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Die Bergkirche Beucha – einer der „Drei Hohepriester“ im Leipziger Land

Bergkirche Beucha

Foto: Thomas Wagner

Hoch oben über dem Steinbruch von Beucha erhebt sich stolz eine kleine Bergkirche. Sie gehört im Leipziger Land zu den meist fotografierten Kirchen – und das nicht ohne Grund. Beim Blick über den Steinbruch stellt sich dem Fotografen zu jeder Tageszeit ein reizvolles Bild, das seinesgleichen sucht. Vor allem in den Abendstunden, wenn die letzten Strahlen der Sonne die kleine Bergkirche in gleißendes Licht tauchen, bietet sich dem geübten Fotografenauge ein zauberhaftes Motiv.

Zu finden ist die Kirche in Beucha. Der Kirchberg mit Bergkirche bildet ein markantes Ensemble in der Ortsmitte. Den kleinen „Bergsee“, über den die Bergkirche thront, gibt es noch nicht so lange. Bis 1950 befand sich hier ein Steinbruch, aus dem unter anderen die Steine für das Leipziger Völkerschlachtdenkmal gewonnen worden. Der Kirchbruch, wie der Steinbruch heute heißt, wurde 1950 geflutet und wird heute in den Sommermonaten oft für eine kleine Abkühlung genutzt.

Die Geschichte der Bergkirche Beucha

Die ersten Grundpfeiler für die Kirche wurden bereits in den Jahren 1000 bis 1200 gelegt. 1429, nachdem Beucha samt Kirche von den Hussiten niedergebrannt war, entstand ein neues Kirchenschiff. Einhundert Jahre später wurde der Berg teilweise abtragen. Der Kirchbruch war nur einer von vielen Steinbrüchen in Beucha. 1847 wurde das kleine Kirchenschiff abgerissen und durch ein neues ersetzt, welches größer war. Eigentlich sollte die Kirche gänzlich abgerissen werden, denn der Steinbruch sollte mehr genutzt werden. Doch der damalige Pfarrer Stephani setzt sich für den Erhalt der Bergkirche ein. Seine Grabstätte befindet sich heute am Kircheneingang.

Bergkirche Beucha

Foto: Thomas Wagner

Kurz vor Kriegsende des II.Weltkrieges wurde die Kirche 1945 sehr stark beschädigt. Sowohl das Kirchendach als auch die Orgel fielen den Bomben zum Opfer. Die notdürftige Instandsetzung erfolgte ein Jahr später. Doch erst von 1989 bis 1997 konnten umfangreiche Instandsetzungsarbeiten ausgeführt werden. Die Wiedereinweihung der Bergkirche Beucha erfolgte am 31.10. 1997.

In den Sommermonaten lohnt sich ein Besuch der Bergkirche besonders, denn von Ostersonntag bis zum Reformationstag hat die Kirche jeden Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet und lädt zur Besichtigung ein.

Der Kirchbruch am Fuße der Bergkirche Beucha

Im Steinbruch, über den sich die Bergkirche Beucha befindet, wird schon seit 1958 kein Beuchaer Granitporphyrs mehr abgebaut. Seit dieser Zeit wird kein Wasser mehr abgepumpt, sodass ein kleiner See entstand. Die Sohle des Kirchbruchs befindet sich in 53 m Tiefe, die Wassertiefe beträgt 38 m. Der Kirchberg liegt 147 m über NN. Um den See führt schon heute ein Rundweg, der aber in den nächsten Jahren noch mehr ausgebaut werden soll.

Bild: Thomas Wagner dasnirgendwo.de

Wohnen und Leben im Landkreis Leipzig

elster-1530597_640Im Jahr 2008 wurde aus dem Leipziger Land und dem Muldentalkreis der Landkreis Leipzig gebildet. Neben den bekannten Städten Borna, Grimma, Markkleeberg und Wurzen zählen 16 weitere Städte sowie 14 kleinere Gemeinden zu diesem Landkreis, was für mehr als 257.000 Menschen auch das Wörtchen „Heimat“ bedeuten.

Besonders stolz sind die Einwohner auf ihre ausgeprägten Naturschutz-, Landschaftsschutz- und Vogelschutzgebiete sowie die 14 Seen mit einer Gesamtwasserfläche von 4.270 ha. Die Wochenenden und ihre Freizeit verbringen die Menschen im Kreis in dem aus Tagebaurestlöchern entstandenen Leipziger Neuseenland, im sächsischen Burgenland mit seinen majestätischen Burgen sowie prunkvollen Schlössern oder aber in den malerischen Landschaften des Kohrener Landes.

Zu den restaurierten Burgruinen aus dem 15. Jahrhundert und vielen historischen Gemäuern aus dem 18. und 19. Jahrhundert bieten die modernen Massivhäuser in den Wohngebieten rund um Leipzig, Markranstädt oder Frohburg einen attraktiven Kontrast. Noch ausreichend vorhandenes Bauland ermöglicht im Landkreis Leipzig, das zentrale und lebendige Leben in den Städten mit der Ruhe und Erholung der angrenzenden Gemeinden zu verbinden, wovon insbesondere Familien profitieren.

Bauen für heute & morgen

Wer sich für den Hausbau in und um Leipzig entscheidet, trifft einen Entschluss für die Zukunft und sollte diesen auch als solchen betrachten. Schon die Kriterien der Langlebigkeit, Wertstabilität und Energieeffizienz sprechen dabei für ein Massivhaus, das individuellen Ansprüchen Rechnung trägt und sich nahtlos in die Umgebung des Landkreises einfügt. Die hochwertigen und in der Regel umweltfreundlichen Baustoffe sind dabei ein Garant für Haltbarkeit, was natürlich auch Kompetenz und Qualität bei der Verarbeitung voraussetzt.

Ein Massivhaus, in traditioneller Bauweise Stein auf Stein gemauert, bietet dem Bauherrn die größtmögliche Gestaltungsfreiheit und ein Höchstmaß an Flexibilität. Dann nämlich, wenn nach vielen Jahren des Wohnens vielleicht Umbauten wegen Auszug der Kinder oder wegen des eigenen Gesundheitszustandes notwendig werden, spielt das massive Haus seine Vorteile gegenüber anderen Bauweisen aus. Ergänzungen, Umbauten, Modernisierungen und Sanierungen können beim massiv errichteten Haus weitaus besser durchgeführt werden, als beispielsweise beim Bau aus Fertigteilen.

Die aktuellen Massivhäuser werden nach Standard der gültigen EnEV (Energieeinsparverordnung) errichtet. Zusätzlich ist es möglich, massive Niedrigenergie- und Effizienzhäuser zu bauen. Selbst dann, wenn in weiter Zukunft die Auflagen noch strenger werden, lässt sich das Massivhaus leicht um innovative Dämm-, Solar-, Fotovoltaik- und Heizsysteme ergänzen.

Auf einen hohen Wohnkomfort und eine positive Zukunftsperspektive mit Massivhäusern hat sich das Massivhaus-Zentrum aus Magdeburg spezialisiert, das seit 1995 bereits viele Wohnträume im Landkreis Leipzig wahr gemacht hat.

Beratung – Planung – Ausführung

Ehrlich währt am längsten; dieses allgemein bekannte Sprichwort gehört beim Massivhaus-Zentrum zur Unternehmensphilosophie. Im Gegensatz zu typischen Verkaufsgesprächen werden beim Massivhausspezialisten detaillierte Beratungsgespräche geführt, bei denen keine Frage offenbleibt. Dank jahrelanger Erfahrung wissen die Berater des Unternehmens genau, welche Bauprojekte besser ein Wunschtraum bleiben sollten und welche Bauwünsche realisiert werden können. Lässt sich das gewünschte Traumhaus nicht finanzieren, argumentiert das Massivhaus-Zentrum mit ehrlicher Vernunft.

leipzig-1530589_640Sind die Beratungsgespräche aber abgeschlossen und erfolgreich, profitieren künftige Häuslebauer von der individuellen Bauplanung beim Massivhaus-Zentrum. Das Planer- und Architektenteam nimmt sich der Wünsche, Ansprüche und Bedürfnisse der Bauherren an und bringt selbst zukunftsorientiert durchdachte Ideen ein, ohne aber jemals die Kosten aus den Augen zu lassen. Das Massivhaus soll schließlich nicht nur bezahlbar sein, sondern auch bleiben. Neben der Entwurfsplanung beinhaltet die Planungsarbeit des Unternehmens auch die erforderlichen Genehmigungen und Gutachten sowie die Bereiche Statik, Energie und Ausführung.

Nach der individuellen Hausplanung erstellt das Massivhaus-Zentrum ein faires Festpreisangebot und arbeitet nach Zuschlag ausnahmslos mit qualifizierten Fachbetrieben zusammen, dessen erfahrene Bauhandwerker das Massivhaus nach allen Regeln der Handwerkstradition errichten. Begleitet und betreut werden die Bauherren von der ersten Beratung bis weit nach dem Einzug, sodass immer ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Von Einfamilienhäusern und Stadtvillen

Kleiner Bungalow im Dörfchen Otterwisch, komfortables Stadthaus in Brandis oder romantische Villa in Zwenkau zwischen Weißer Elster und Pleiße; das Massivhaus-Zentrum setzt individuelle Bauvorhaben im ganzen Landkreis Leipzig um. Zur ersten Inspiration können die Hausentwürfe dienen, mit denen das Massivhaus-Zentrum bereits viele Menschen erfolgreich und glücklich in die eigenen vier Wände gebracht hat.

Mehr Informationen unter: https://www.massivhaus-bauen-leipzig.de/

Fotos: pixabay/Elias_Photography

Der Kaffeebaum in Leipzig ist die älteste Kaffeeschänke Europas

Kaffeebaum Leipzig

Foto: Appaloosa, CC BY-SA 3.0

Gut, die Leipziger Kaffeekultur hat nichts mit der Wiener Kaffeekultur gemeinsam. Wien ist halt unschlagbar, was den Kaffee und die Kaffeehäuser angeht. Trotzdem kann das sächsische Leipzig die Wiener alt ausschauen lassen, denn Leipzig hat das „Zum Arabischen Coffe Baum“, neben dem Café Procope in Paris die älteste Kaffeeschänke Europas. 1556 wurde das Kaffeehaus zum ersten Mal erwähnt und lockt seit 1711 unzählige Kaffeetrinker an. Übrigens wird an anderer Stelle behauptet, dass das Kaffeehaus in Leipzig bereits 1500 erbaut, aber erst 1694 gegründet wurde und zum weltweit ältesten Kaffeehaus gehört. Aber ob nun europaweit oder weltweit, Fakt ist, den Kaffeebaum in Leipzig gibt es schon ewig.

 

Im Kaffeebaum zu Leipzig ist manch bekannter Gast eingekehrt

Sie wären erstaunt und würden sich sofort auf den Weg nach Leipzig machen, wüssten Sie, in welcher guter Gesellschaft Sie im Leipziger Kaffeebaum sind. Um 1833 soll sich sogar Robert Schumann mit ausgewählten Musikerkollegen hier getroffen haben. Hier haben sie ihren Musiker-Stammtisch abgehalten.

Aber auch August der Starke, Johann Sebastian Bach, Gotthold Ephraim Lessing, Johann Wolfgang von Goethe und sogar Napoléon Bonaparte sollen hier eingekehrt sein. Na wenn Sie da mal nicht in aller feinster Gesellschaft sind.

 

So kam das Haus zu seinem Namen

Seinen Namen hat der Kaffeebaum, wie er kurz und liebevoll von den Leipzigern genannt wird, von einer barocken Bildhauerei. Diese zeigt einen Araber, der einer Putte eine Schale kräftigen Kaffee reicht. Das Hauszeichen symbolisiert das Kaffeehaus als kulturelles Geschenk des Orients an das Abendland. Es ist übrigens nicht belegt, wer die Plastik in Auftrag gegeben hat. Aber August der Starke, der ja für seine Frauengeschichten bekannt ist, soll angeblich eine Liaison mit der Wirtin Johanna Elisabeth Lehmann gehabt haben und als Dank für die kleinen Liebesdienste der Dame die wundervolle Plastik dem Hause spendiert haben.

In den städtischen Ratsbüchern aus dem Jahre 1556 findet man erste Hinweise auf das Haus, das „Am Barfüßer Thor“ steht. Im Laufe der Geschichte wurde es mehrmals umgebaut und erweitert. Das „Zum Arabischen Coffe Baum“ war übrigens nie ein reines Kaffeehaus. Auch Frau Lehmann, die Wirtin von 1720, schenkte neben Kaffee auch Likör, Tee und Kakao aus. Ab 1742 hielten auch Hopfen und Malz Einzug. Ein frisch Gezapftes konnte man hier immer haben. Zu Beginn gab es im Hause nur einen kleinen Imbiss für das leibliche Wohl. Doch auch das änderte sich nach 1800. Da wurde dann nämlich á la carte serviert.

 

Auch heute lohnt ein Besuch im Kaffeebaum

Heute befindet sich in dem Haus in der Kleinen Fleischergasse 4 mehre Café-Zimmer und ein Restaurant. Und das gleich über mehrere Etagen. Ein Teil des Hauses wird auch als Museum genutzt, in dem Sie sich über die Leipziger Kaffeegeschichte informieren können. Natürlich werden in den Räumen auch Exponate aus 300 Jahren Kaffeskultur präsentiert. Dazu gehören unter anderen Meißner Kaffeeservice, Kaffeemühlen, Röstgeräte, Kaffeetassen und Zubereitungsgefäße. Ob Museum oder Café-Raum, jedes der Zimmer hat eine ganz eigene Geschichte, die Ihnen einen Eindruck vom damaligen Leben in Leipzig und dem Treiben im Arabischen Coffe Baum vermitteln.

 

 

Borna – die Stadt mit dem eigenen Mammut

Im südlichen Teil der Leipziger Tieflandsbucht, nah an der Landesgrenze zu Thüringen, befindet sich Borna. Die Große Kreisstadt ist der Verwaltungssitz des Landkreises Leipzig. Die Stadt liegt in einer Metropolregion. Leipzig, Gera, Halle, Chemnitz und Dresden sind nicht weit entfernt und leicht zu erreichen. In der Nähe befinden sich auch größere Städte wie Zeitz, Grimma und Altenberg. Borna liegt direkt an einem kleinen idyllischen Fluss, der Wyhra. Das Stadtbild ist von den vom Süden her einfließenden Wyhraauen gekennzeichnet, die sich bis zum Stadtzentrum fortsetzen und der Stadt ein grünes Bild verleihen. Im Norden führt die Aue der Wyhra gleich hinter der Stadtmauer fort. Die Aue teilt die Stadt in zwei fast gleiche Gebilde. Viele umliegende Gemeinden wurden im Laufe der Zeit eingemeindet und gehören heute zu Borna.

Borna hatte übrigens ein eigenes Mammut. Oder besser gesagt ein Mammutskelett, welches in der Nähe der Stadt gefunden wurde und darauf den Namen Bornaer Mammut erhielt. Bis zum Dezember 1943 war das Skelett im Leipziger Völkerkundemuseum zu sehen. Bei den Bombenangriffen auf die Stadt verbrannt das Skelett fast vollständig.

Borna

Foto:Joeb07, CC BY-SA 3.0

Die Geschichte der Stadt Borna

Im 9. Jahrhundert gab es hier eine Wasserburg, welche später den Herren von der Jahne gehörte. Bereits im 11. Jahrhundert entwickelte sich in diesem Gebiet eine frühstädtische Anlage. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt geht auf das Jahr 1251 zurück. In den nachfolgenden Kriegen wurde Borna trotz starker Befestigungen jedes Mal schwer zerstört. Während des Bruderkrieges der Markgrafen von Meißen in den Jahren 1446 bis 1451 wurde das Schloss der Stadt Borna so stark zerstört, dass ein Wiederaufbau nicht lohnte.

Im Mittelalter war Borna vor allem ein landwirtschaftliches Zentrum. Handwerke wie die Schuhmacherei, die Töpferei und die Zeugmacherei entwickelten sich. Feldgärtnerei wurde hier betrieben, welche vor allem Gurken und Zwiebeln hervorbrachten. Etwa um 1800 begann die Entwicklung des Braunkohlebaus. Damit begann auch der industrielle Aufbau. Aus dem ruhigen ländlichen Städtchen wurde ein Zentrum der Braunkohlenindustrie. Aber auch der Orgel- und Klavierbau fand hier seine Stätte, Ziegeleien entstanden und die Eisengießerei sowie die Druckerei siedeln sich in diesem Gebiet an.

 

Sehenswürdigkeiten in Borna

Aufgrund der häufigen Zerstörungen von Borna hat die Stadt nicht sehr viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Es sind vor allem die Kirchen der Stadt, die eine Reise wert sind. Die Kunigundenkirche, die Stadtkirche St. Marien, die Wyprechtskirche und die katholische Kirche St. Joseph sollten Sie sich aber auf jeden Fall anschauen. Die Wyprechtskirche gehört zu den ältesten Kirchen Sachsens. Die Kirche hat sogar eine eigene Sage, nach der Wiprecht von Groitzsch auf seiner Reise von Leisnig nach Groitzsch im Dorf Yla eine kleine und sehr armselige Kirche vorfand. Er lies auf seine Kosten eine steinerne Kirche für das Dorf erbauen.

Sehenswert ist auch das einzig erhaltene Stadttor von Borna, das Reichstor, das auf den Grundmauern des alten Stadttores im Jahre 1723 errichtet wurde. Und auch das Rathaus und das Gymnasium der Stadt sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Das heißt aber nicht, dass Borna nichts zu bieten hat. Die Stadt ist vor allem durch seine Lage im Leipziger Neuseenland interessant und ideal für einen erholsamen Aufenthalt. Am Speicherbecken Borna, das übrigens zu den größten Talsperren der Welt gehört, am Brockwitzer See und am Speicherbecken Witznitz können Sie angeln, schwimmen und Wassersport betreiben.

 

Im Landkreis Leipzig unterwegs

Was einst der Muldentalkreis und das Leipziger Land war, ist heute der Landkreis Leipzig. Südlich von Leipzig gelegen stößt der Landkreis im Westen an Sachsen-Anhalt und im Südwesten an Thüringen. Im Osten und Norden grenzen der Landkreis Mittelsachsen und der Landkreis Nordsachsen an den Landkreis Leipzig. Der Landkreis Leipzig befindet sich in der Leipziger Tieflandsbucht, einer sehr baum- und seenarmen Gegend. Die ursprünglich sehr waldreiche Gegend wurde in den 20er Jahren durch die Urbanisierung für den Braunkohletagbau abgeholzt. Viele Gewässer wurden umgeleitet oder kanalisiert. Heute entstehen im Leipziger Neuseeland neue Seen durch die Flutung der Braunkohletagbaustätten. Große Flüsse im Landkreis Leipzig sind die Pleiße, die Mulde und die Weiße Elster. Zu den größten Städten gehören Markkleeberg, Grimma und Wurzen.

Weite Naturschutzgebiete laden zum Erholen ein

Der Landkreis Leipzig hält inzwischen für Sie wieder zahlreiche Naturschutzgebiete bereit. Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete und Europäische Vogelschutzgebiete befinden sich hier. Durch die Flutung der Braunkohletagebaugebiete sind Seen entstanden, an denen Sie sich erholen können. Die Dübner Heide, der Wermsdorfer Forst und die Elsteraue sind nur einige Gebiete, die hier geschützt werden und Ihnen eine traumhaft schöne Natur bieten.

Die Wirtschaft im Landkreis Leipzig

Im Landkreis Leipzig finden sich vor allem der Metallbau, Bergbau, die Chemie und die erneuerbaren Energien. Aber auch der Tourismus ist seit der Umbruchphase stetig gewachsen. An traditionsreichen Standorten, wie dem Muldenland, konnte sich vor allem die Landwirtschaft weiter behaupten.

Sehenswürdigkeiten im Landkreis Leipzig

Neben den vielen Erholungsgebieten im Landkreis Leipzig hält die Region auch viele Sehenswürdigkeiten bereit. Hier findet sich zahlreiche Burgen, die immer eine Besichtigung wert sind. Hier zieht sich auch eine mittelalterliche Handelsstraße durchs Land, die Via Regia. Sie galt im Mittelalter als die wichtigste Handelsstraße. Entlang der Straße gibt es viel Sehenswertes. Neben Denkmälern, Kirchen, Museen und Schlössern hält das Gebiet aber auch Attraktionen der Neuzeit bereit. Sport- und Freizeitstätten sowie Parks und Gärten lohnen einen Besuch.