Azaleen- und Rhododendronpark Kromlau – eine Reise in die Welt der Blüten

Azaleen- und Rhododendronpark Kromlau

Foto: 32X, CC BY-SA 3.0

Haben Sie Lust auf Natur, gepflegte Parks und ein unendliches Blütenmeer? Dann planen Sie einen Besuch im Azaleen- und Rhododendronpark Kromlau ein. Nicht für Liebhaber von Azaleen und Rhododendron ist der Garten ein Ereignis. Der Park hat einige Attraktionen zu bieten, bei denen Sie nur staunen können.

Kromlau liegt im sorbischen Siedlungsgebiet im Landkreis Görlitz. Eigentlich ist es nur ein kleines Dorf mit gerade mal 316 Einwohnern. Der wundervolle Azaleen- und Rhododendronpark Kromlau macht das Dörfchen aber zu einem Highlight. Übrigens ist der Park nicht irgendein Park, sondern der größte Azaleen- und Rhododendronpark Deutschlands.

 

Ein Park nach Pücklers Vorbild

Friedrich Hermann Rötschke war es, der das Gut 1842 von den Goltsches erwarb. Für ganze 30.500 Taler kaufte er das Anwesen. Da er ein großer Liebhaber der nature war, wollte er hier einen Park nach dem Vorbild des Muskauer Pücklerschen Parks schaffen. Rötschke scheute weder Kosten noch Mühen, um die 800 Morgen Land in eine blühende Landschaft zu verwandeln. Er legte Teiche an, lies Hügel aufschütten und sammelte seltene Gehölze. Gekrönt wurde der Park von Standbildern, Grotten aus Basalt und einer Bogenbrücke, die ihresgleichen sucht. Das am Rande des parks stehende Kavaliershaus wurde ebenfalls renoviert. Rötschke tauschte im September 1875 den Besitz gegen Bauplätze bei Berlin von Otto Busse. Aus dem Grundstück, das einst 30.500 Taler wert war, war ein Park mit einem Wert von 250.000 Taler geworden.

 

Der Park ist eine Augenweide zu jeder Jahreszeit

Azaleen- und Rhododendronpark Kromlau

Foto: JaySef

Ganz gleich, wann Sie sich auf den Weg zum Azaleen- und Rhododendronpark Kromlau machen, Sie werden es nicht bereuen. Vor allem der verwendete Basalt macht den Park und die hier zu sehende Gartenbaukunst einmalig. Das berühmteste Bauwerk des Gartens ist wohl die Rakotzbrücke, die sich schwungvoll ihren Weg über den Rakotzteich bahnt. 10 Jahre dauerte der Bau. Die Steine für die Brücke wurden mühevoll aus Polen und der Sächsische Schweiz geordert. Im Volksmund trägt die Brücke auch den Namen Teufelsbrücke. Leider können Sie die Brücke heute nicht mehr betreten.

Doch am sehenswertesten ist natürlich der Blütenreichtum des Azaleen- und Rhododendronparks Kromlau. Selbst dann, wenn Azaleen und Rhododendron ihre Blüten noch nicht geöffnet haben, können Sie sich von den Pflanzen hier betören lassen. Tulpen und Trompetenbäume, Blutbirken und Trauerhaselnüsse sind nur einige der Pflanzen, die Sie hier finden.

 

Kommen Sie zum Blütenfest

Einmal im Jahr, nämlich zu Pfingsten, lädt der Park zu einem Park- und Blütenfest ein. Von Freitag bis Montag geht es dann im Park rund. Kein Wunder, dass sich zu dieser Zeit besonders viele Touristen hier ansammeln. Über 35.000 Besucher zählt das Fest jährlich. Das Programm können Sie übrigens hier einsehen: http://www.bluetenfest.kromlau-online.de

 

 

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